Kommunalwahl 2020 ist Klimawahl

Die Kommunalwahl 2020 muss in Essen zu einem Bekenntnis zum Klimaschutz und damit zur Klimawahl 2020 werden, denn

  1. Die Menschheit hat noch 7,5 Jahre Zeit, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Die CO2-Uhr tickt: https://www.mcc-berlin.net/de/forschung/co2-budget.html
  2. Jede weitere Erwärmung über 1,5 Grad setzt jedes Leben auf der Erde einem unberechenbaren Risiko aus. Kein Mensch weltweit ist davor geschützt (https://datawrapper.dwcdn.net/8d8z7/4/ – interaktiver Link).

Damit dies gelingt, haben die Initiativen von Gemeinsam für Stadtwandel drei zentrale Aktionen gestartet, um transparent zu machen, mit welchen Ideen und Maßnahmen die Parteien und OB-Kandidaten die Zukunft der Stadt lebenwert gestalten wollen.

Aktion 1: Klima-Debatte der OB-Kandidaten

Gemeinsam für Stadtwandel bittet Essener OB-Kandidatenam 23. August 2020 von 11 bis 13 Uhr zum Klima-Gespräch. Livestream aus dem Audimax der Universität Duisburg Essen.
Weitere Details hier und auf unserer Facebookseite

Aktion 2: Positionierung der Parteien und OB-Kandidaten

In einem ausführlichen Fragebogen haben wir die Parteien und OB-Kandidaten nach ihren Positionen in neun zentralen Handlungsfeldern gefragt. Die Antworten finden Sie hier:

Klima-, Umwelt- und Naturschutz sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben und Herausforderungen. Darum muss das zukünftige und gemeinschaftliche Miteinander von Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft überdacht und neu organisiert werden.

zu den Antworten der Parteien
zu den Antworten der OB-Kandidaten

Die Energiewende ist ein wesentlicher Baustein zur Erreichung von Klimaneutralität. Dafür müssen wir den Energieverbrauch drastisch reduzieren und bei der Energieerzeugung auf regenerative Quellen umstellen. 

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zu den Antworten der OB-Kandidaten

Der Mobilitätsbereich birgt eines der größten Einsparpotentiale an CO2 auch in Essen. Der “Modal-Split” wurde bereits vom Rat der Stadt Essen beschlossen. Nun gilt es, diesen umzusetzen und eine leisere, saubere und lebenswertere Stadt mit mehr Raum für Mensch und Begegnung aufzubauen.

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zu den Antworten der OB-Kandidaten

Der Schwund von Natur und der Verlust an Artenvielfalt gehören neben dem Klimawandel zu den größten, selbst verursachten, Problemen der Menschheit. Dabei greift ein Problem in das andere. Beim Nutzungskonflikt zwischen Planungen baulicher Art und Landwirtschaft bzw. Naturschutz sind die nicht rückholbaren Effekte wie z.B. Versiegelung oder Artenverlust stets mitzudenken und zu minimieren.

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zu den Antworten der OB-Kandidaten

Landwirtschaft und Ernährung verursachen weltweit ein Drittel der CO2-Emissionen. Eine Ernährungswende bietet, neben nachhaltiger Mobilität und nachhaltigem Konsum, das größte Einsparpotential von klimaschädlichen Treibhausgasen. Es ist notwendig, eine Ernährungswende in Essen einzuleiten, hin zu einer Versorgung mit unverarbeiteten, ökologisch produzierten Lebensmitteln für alle Bürger*innen – auch durch neue ökologisch bewirtschaftete Flächen in der Stadt. Dies impliziert eine Umstellung der umliegenden Flächen auf ökologische Landwirtschaft sowie den Erhalt von landwirtschaftlich genutzter Fläche.

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zu den Antworten der OB-Kandidaten

Viele Faktoren im Zusammenhang mit Stadtplanung liegen nicht im direkten Zuständigkeitsbereich der Kommunalpolitik. Dennoch kann die klimatische Nachhaltigkeit durch politisch gesetzte Prioritäten auch lokal stark beeinflusst werden. Die Stadt Essen sollte die Rahmenbedingungen unter dem Gesichtspunkt der Klimaveränderungen besonders betrachten, neu bewerten und verändern.

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zu den Antworten der OB-Kandidaten

Deutschland ist zwar in der Mülltrennung fortschrittlich, aber in der Müllvermeidung und -verwertung kein Vorbild. Müll entsteht lokal und damit die Verantwortung vor Ort.

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zu den Antworten der OB-Kandidaten

Eine Schlüsselstelle zur Bekämpfung der Klima- und Naturkrise ist, das Wissen und die Kompetenzen der Menschen zu erweitern. Die Menschen sollten am Umbau der Stadt Essen in eine CO2-neutrale Stadt beteiligt werden. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ermöglicht selbstbestimmte, aber wissensbasierte Entscheidungen zu treffen, die nachhaltige Entwicklung, zukunftsfähige Gesellschaft und globale Verantwortung berücksichtigt. Ökologie, Wirtschaft, Soziales und Politik bilden die vier Dimensionen der BNE.

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zu den Antworten der OB-Kandidaten

Gerade im Bereich der Wirtschaft lohnt ein Blick von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Denn von der Zukunft aus gesehen, kann rückblickend beurteilt werden, welche Entscheidungen zum Wohl von wem gefällt wurden. Die Macht des Geldes kann dabei durchaus eine gute und entscheidende Richtung entfalten und der entscheidende Hebel im Kampf gegen die Klimakrise sein – oder auch nicht.

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Aktion 3: 100 Fragen an die Basis

In einem Standardfragebogen haben wir die Parteimitglieder nach ihrer Meinung gefragt.
Auch Bürger*innen konnten an der Umfrage teilnehmen.

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