30 Grad sind für alle 30 Grad – könnte man meinen. Doch die Auswirkungen extremer Hitze hängen stark davon ab, wo und wie Menschen leben, arbeiten und wohnen.
Was Essen jetzt für seine Stadtbäume tun kann Braune Blätter mitten im Hochsommer sind längst nicht immer ein Zeichen für einen normalen frühen Herbst. Gerade nach langen Hitze- und Trockenperioden können Stadtbäume unter erheblichem Wasserstress stehen.
Die Folgen des Klimawandels sind längst nicht mehr nur in fernen Regionen der Welt spürbar. Sie treffen uns direkt vor der eigenen Haustür. Eine aktuelle Auswertung des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigt, dass die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist.
Das letzte Juni-Wochenende hat Essen eindrucksvoll vor Augen geführt, was der Klimawandel bereits heute bedeutet. Bei Temperaturen von bis circa 40 Grad gerieten Feuerwehr, Rettungsdienste und Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenzen.
Wer die Pressemeldungen verfolgt, hat vielleicht auch von der Diskussion zur Zulässigkeit des laufenden Bürger:innenbegehrens gehört. Hier findest du die Stellungnahme des RadEntscheid Essen:
Das Thema Klimaschutz ist in den Hintergrund gerutscht. Waren laut ARD-DeutschlandTrend Klima- und Umweltschutz bei der Europawahl 2019 noch Wahlthema Nummer eins, hat es nun für die Wählerinnen und Wähler deutlich an Gewicht eingebüßt.
“Durch die Erderwärmung wird Extremregen sowohl intensiver als auch häufiger werden. Das beruht auf einfacher Physik. Die Klimaforscher haben seit Jahrzehnten davor gewarnt und die Messdaten zeigen das längst.”