@Fraktionsgeschäftsführungen: m.d.B. um Weiterleitung an die Ratsmitglieder Ihrer Parteien
Sehr geehrter Oberbürgermeister Kufen,
sehr geehrte Ratsmitglieder,
die extreme Hitze und Trockenheit dieses Sommers hat ein breites Bündnis aus Landwirtschaft, Zivilschutz, Gesundheit, Soziales, Mieterschutz, Umwelt und Klima in Deutschland dazu bewogen, an die Bundesregierung ein Forderungspapier „Hitzegipfel jetzt!“ zu schicken. Besonders eine Forderung, Klimaschutz in das Grundgesetz aufzunehmen, wird bereits in den Medien und auf bundespolitische Ebene diskutiert.
Um dieses Forderungspapier geht es:
https://germanzero.de/gz-media/pages/assets/f7a466ea02-1785947695/hitzegipfel-jetzt.pdf
Diese Forderungen sind relevant, denn sie klären den Rang von Klimaschutz als Grundrecht, aber vor allem die Verantwortung und Finanzierung.
Auch hier vor Ort haben wir die gleichen klimawandelbedingten Probleme und Herausforderungen, wie:
– Hitzetote
– massive Trockenheit mit hoher Waldbrandgefahr
– hitze- und trockenheitsbedingte Verlangsamung bzw. teilweiser Stillstand in Wirtschaft und Handwerk mit wirtschaftlichen Folgen
– Ernteausfälle der heimischen Landwirtschaft
– hitzebedingte Schäden an der Infrastruktur
– sinkende Grundwasser-, Ruhr- und Emscherpegel und Talsperrenstände
– austrocknende Wälder und absterbende Straßenbäume
– austrocknende Natur mit fatalen Folgen für Insekten, Vögel, Fische, Fledermäuse usw.
– hitzebedingte Unterrichtsausfälle, unbeschattete und darum unbenutzbare Außenanlagen von Schulen, Kitas und Kinderspielplätzen
Der dringend benötigte Hitzeaktionsplan wird vor 2027 nicht fertig sein, aber schon 2026 ist die Notlage für Mensch, Tier, Natur, Infrastruktur und Wirtschaft so groß, dass es auch in Essen eines sichtbaren und ermutigenden Aufrufs bedarf.
Anbei übersenden wir Ihnen darum die 5 Essener Forderungen für einen „Essener Hitzegipfel jetzt!“, die vor allem die Forderungen auf Bundesebene unterstützen.
Denn die wichtige Botschaft lautet:
- Wir können etwas tun und vor allem müssen wir etwas tun.
- Und zwar gesamtgesellschaftlich.
- Aber für die grundlegenden Entscheidungen brauchen wir Sie!
Diskutieren Sie unsere Forderungen, z.B. in der nächsten Ratssitzung. Laden Sie alle relevanten Essener Vertreter:innen u.a. von Wasser-, Land- und Fortwirtschaft, Zivil- und Gesundheitsschutz, Handwerk und Wirtschaft, Bildung, Kinderschutzbund, Kirchen, Verwaltung, Umweltverbänden, den Mitgliedern des Beirats der UNB usw. zu einem „Essener Hitzegipfel jetzt!“ ein. Denn die Probleme und Anforderungen sind komplex.
Zeigen Sie den Essenerinnen und Essenern, dass die Hitzelage mit all ihren Folgen Sie nicht kalt lässt.
Gut zu wissen:
Eine neue Studie mit Beteiligung der Ruhr-Universität Bochum kommt zu einem klaren Ergebnis: Viele politische Entscheidungsträger:innen unterschätzen offenbar deutlich, wie groß die Unterstützung für Klimaschutz in der Bevölkerung tatsächlich ist. Die Bevölkerung steht Klimaschutzmaßnahmen nach wie vor positiver gegenüber, als viele Politiker:innen annehmen. Besonders groß ist die Lücke ausgerechnet bei Maßnahmen, die wissenschaftlich als besonders wirksam gelten.
Zitat:
„Die größte Hürde für manche Klimaschutzmaßnahmen könnte nicht mangelnde Zustimmung sein. Die größere Hürde könnte die falsche Annahme sein, dass diese Zustimmung fehlt.“
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Gregor, Frank Münter, Estelle Fritz, Matthias Grinewitschus
für das Kernteam von GfS Essen
PS:
Zum Hitzestress in Städten und den Konsequenzen des Nichthandels ist eine Broschüre des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung erschienen, die Sie über diesen Link finden können.
PPS:
Die Forderungen schicken wir auch an die Presse.
Gemeinsam für Stadtwandel Essen
Netzwerk für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
hallo@gemeinsam-fuer-stadtwandel.de
www.gemeinsam-fuer-stadtwandel.de
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@gemeinsam.fuer.stadtwandel







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