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Infopost #1/2026

Liebe Freund:innen von Gemeinsam für Stadtwandel,

das Jahr startet mit Rückenwind für den Klimaschutz! Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass die Bundesregierung ihre Maßnahmen für Klimaschutz so verbessern muss, dass diese die rechtlich bindenden Klimaziele tatsächlich erreichen können. Die Bundesregierung muss also Maßnahmen verbessern oder ergänzen, um die Klimaschutzlücke schließen. Einen leicht umsetzbaren und vor allem großen Lückenschluss kann ein Tempolimit sein. Mit Blick auf Amerika können wir froh sein, dass bei uns die Unabhängigkeit der Rechtsprechung nach wie vor funktioniert - die Regierung muss dem folgen.

Inspirierend fanden wir auch den Redebeitrag von Eckhardt von Hirschhausen, der vor dem Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfragen klar gemacht hat: Klimaschutz ist kein "nice to have", es ist Gesundheitsschutz. Gesundheitsschutz sei nicht nur die passgenaue Medikamenteneinnahme, sie beginne bereits mit der Luft zum Atmen, dem Wasser zum Trinken, den Pflanzen zum Essen, erträglichen Temperaturen und einem friedlichen Miteinander. All diese seien in Gefahr, betonte Hirschhausen und ergänzte: "Das Teuerste, was wir tun können, ist nichts zu tun".
Hier ist sein zusammengefasster Redebeitrag und hier die Präsentation dazu.

Wir haben euch wieder geballte Informationen und Wissenswertes sowie viele Tipps für euren "Engagement-Alltag" in dieser Infopost zusammengestellt. 

Aktuelle Termine sind in unserem Kalender. Ihr habt Termine, die noch nicht dort auftauchen? Dann sendet sie gern an hallo@gemeinsam-fuer-stadtwandel.de. Bitte Kurzbeschreibung mit allen notwendigen Informationen und Bild.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch
das
Kernteam von Gemeinsam für Stadtwandel

GfS Essen ist beim Rosenmontagsumzug mit dabei!

Zum ersten Mal werden wir mit Initiativen aus dem Netzwerk beim Rosenmontagsumzug in Rüttenscheid mitlaufen. Wir gehen als Miniwald! Kommt gerne als Baum vorbei und schließt euch uns an oder jubelt uns zu. Die Gießkannenheld:innen organisieren unseren "Auftritt" mit und die Trommelgruppe von XR wird für den Rhythmus sorgen. Kamelle werfen wir natürlich nicht, haben uns aber was Gutes ausgedacht. Start ist am 16.2. um 1:11 Uhr am Grugaplatz. Über die Rüttenscheider Straße, Klarastraße, Brunnenstraße und Kronprinzenstraße geht es dann bis zur Admiral-Scheerer-Straße.

NEU: IGA-Stammtisch in Essen

Nach zwei ersten Treffen mit großem Interesse, die ein Vertreter der IGA, Grün und Gruga und das Kernteam von GfS Essen organisiert haben, wird es ab Februar einen regelmäßigen offenen IGA-Stammtisch geben. Jeden 4. Dienstag von 18-20 Uhr im Treffpunkt.City.Nord in der Viehofer Str. 31 kann jede/r vorbeikommen, Fragen loswerden und Informationen bekommen, wie man sich mit Bildungs-, Mitmachangeboten oder auch mit einem eigenen Projekt vor Ort in Essen in die IGA27 einbringen kann. Die Treffen dienen außerdem der Vernetzung und um Mitmachende zu finden. Wer nichts verpassen will, sollte sich in den Verteiler aufnehmen lassen. Wer schon ein Projekt im Sinn hat, kann dieses bereits in dieses Formular eintragen und bekommt eine Rückmeldung von den IGA-Organisator:innen. 

Gutes Klima Festival 2026 - News

Es geht los ins neue Festivaljahr! Anmeldezeitraum ist vom 13.4. bis zum 19.5. Wenn ihr noch Fragen habt oder Informationen braucht, laden wir zu einem allgemeinen Infotreffen am 19.3. um 17:30 Uhr in die Zeche Carl ein.
Dieses Jahr wollen wir junges Engagement auf dem "Young Empowerment"-Campus zusammenbringen. Wenn ihr euch also mit, für oder auch als junge Menschen für "gutes Klima" - sei es ökologisch oder sozial - engagiert, meldet euch per Mail bei uns oder kommt zum Kickoff ausschließlich zu diesem Thema am 11. Februar um 18 Uhr in die Zeche Carl.

Neu: Wir sind nun auch bei LinkedIn. Folgt uns dort und helft uns, auch über diesen Weg noch mehr Menschen zu erreichen.
Wer zum Klimafestival 2026 nichts verpassen will, sollte unseren Newsletter abonnieren. 

RadentscheidEssen nimmt Stellung zum Koalitionsvertrag

Der neue Koalitionsvertrag von SPD und CDU steht und ist nun online abrufbar. Der RadentscheidEssen hat eine Serie gestartet, um zu den einzelnen Punkten bezüglich des Radverkehrs dezidiert Stellung zu nehmen. Die Serie findet ihr hier. 

Das 1. Fazit lautet:
"Der Koalitionsvertrag enthält einzelne sinnvolle Maßnahmen, bleibt insgesamt aber mutlos. Statt Verkehr neu zu denken, wird der Status quo des Autoverkehrs verteidigt. Der RadEntscheid wird weichgespült, echte Flächenumverteilung vermieden. So wird Essen die Verkehrswende nicht schaffen und auch keine gute Mobilitätsentwicklung orientiert an den „Bedürfnissen“ der Bürgerinnen und Bürger."

Apropo Rad: Filmtipp "Cycling Cities"

LIV Essen e.V. hat zum Filmabend mit "Cycling Cities" ins Haus Wunderbar eingeladen. Der Film von Ingwar Perowanowitsch hat für ein volles Haus gesorgt, denn er ist für alle Fahrradbegeisterten, aber vor allem auch für alle, die keine Lösungsstrategien für die Verkehrswende haben, ein absolutes Muss. Alle, die Angst haben, "zuviel" zu machen: Dieser Film ermutigt zum "einfach mal machen". Hier ist er kostenfrei zu sehen.

Agrarwende und Frauen in der Landwirtschaft: Transition Town Termine in der VHS

Am 19. Februar 2026 findet ein Themenabend von Transition Town zum Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft statt, ausdrücklich mit Einladung, eigene Erfahrungen einzubringen, ob von vorn oder aus dem Publikum. Wer Landwirtschaft oft nur abstrakt diskutiert, bekommt hier konkrete Einblicke in Alltag, Arbeit und Rahmenbedingungen.
Wer neugierig geworden ist, findet die Ankündigungen und Anmeldung bei der VHS Essen.

Politischer Salon: Save the Dates 2026

Der Politische Salon lädt wieder ein, mitzudenken und zu diskutieren. Am 13. April 2026 geht es beim Politischen Salon um Klimaflucht und Klimaengagement, und am 11. Mai 2026 ist Pro Asyl Host für den nächsten Salon. Wer Themenideen für die nächste Spielzeit hat und einen Salon anbieten möchte, kann sich schon jetzt hier melden.

Evergreen Farm: Ausblick und noch freie Anteile

Die Evergreen Farm startet motiviert ins Jahr: So viele vergebene Anteile zu Jahresbeginn gab es laut Team noch nie, aktuell sind es rund 70 Anteile, aber es gibt noch Kapazitäten. Also bei Interesse melden und den Aufruf auch gerne weiterleiten. Infos zu Gemüsetüten und Preisen für 2026 sind über die Evergreen-Farm-Kanäle verfügbar. 

Außerdem bietet die Farm gerade an verschiedenen Orten mehrere Termine für einen Filmabend an. "Die Strategie der krummen Gurken" über die GartenCoop Freiburg wird zusammen geguckt, um dann noch ins Gespräch zu kommen. Hier findet ihr die Termine. 

Bonnekamphöhe: Spendenkampagne läuft weiter

Die laufende Kampagne der Bonnekamphöhe ist bereits ein großer Erfolg, aber es wird weiterhin Unterstützung gebraucht, um die Arbeit und den Ausbau der Angebote zu sichern. Die Unterstützung wird gebraucht als Eigenanteil für eine größere EFRE-Förderung der EU. Das Ziel bleibt: Lernen und Begegnung in der Natur ermöglichen und Artenvielfalt schützen.

Wer unterstützen oder die Kampagne teilen möchte, findet Updates auch hier.

Zu Fuss gehen ist gesund!

Wolfgang Packmohr, engagiert lokal und bundesweit bei Fuss e.V., hat für die Zeitschrift "Pro Alter" einen sehr lesenswerten Artikel über das "zu Fuß gehen" geschrieben und beleuchtet den Wert der Gesundheit und Teilhabe gerade für Zufussgehende. Die Ausgabe, in der der Artikel erschienen ist, kann hier bestellt werden.

Essener Naturfreund:innen halten Rückblick auf ein gutes Jahr 2025

Die Essener Naturfreund:innen sind 2025 110 Jahre geworden. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! Das besondere Jahr wurde mit einem großem Kinder- und Familienfest auf dem Kleinen Markt auf der Margarethenhöhe, einer Friedenswanderung als sichtbares Zeichen gegen Krieg und für Verständigung, so vielen „Politik im Park"-Veranstaltungen wie noch nie gestaltet. Viele gemeinsame Nachmittage haben für ein erfüllendes und Zusammenhalt bringendes Jahr gesorgt. 

Beginenhausprojekt 2.0: Mitbewohnerin gesucht

Für das Beginenhausprojekt gibt es noch einen Bewerbungstermin für eine Mitbewohnerin. Wer interessiert ist an diesem Wohnprojekt, an feministischen Netzwerken oder allgemein gemeinschaftlichen Wohnformen, findet hier mehr Informationen.

VHS goes green

Die Volkshochschulen haben eine bundesweite Webinarreihe „Klima und Wir: Klimaschutzwissen für alle!" im Januar gestartet. Mit dabei ist auch die VHS Essen. Die Reihe läuft von Oktober 2025 bis April 2026 und hat zum Ziel, Teilnehmer*innen niedrigschwellig über klimarelevante Themen zu informieren und zu sensibilisieren, um zu klimafreundlichem Handeln anzuregen. In monatlichem Rhythmus zeigen renommierte Expert*innen, wie der Klimawandel unser Leben prägt – von Gesundheit bis Konsum, von Mobilität bis Digitalisierung –, geben praktische Tipps für nachhaltiges Handeln und laden alle Interessierten zum aktiven Austausch ein. Hier findet ihr den aktuellen Flyer-vhs-goes-green_2.Teil_. Alle interessierten Bürger:innen sind eingeladen.

Das Semesterthema der VHS für das Frühjahr 2026 lautet übrigens "Nachhaltige Städte und Kommunen". Außerdem gibt es einen eigenen Programmpunkt "Gemeinsam nachhaltiger" auf der Webseite der VHS Essen. 

In Essen läufts nicht - beim Verkehr

Spannend im Zusammenhang mit dem Koalitionsvertrag, der das Auto wieder in den Fokus rücken will, ist der aktuelle Verkehrsindex von TomTom, der auch von der WAZ aufgegriffen wurde. Danach ist in keiner anderen NRW-Stadt der Verkehr so zäh wie in Essen. Essen ist regelrechte NRW-Stauhochburg, was auch die Wirtschaft alarmiert. Hinzu kommt, dass die Zulassungszahlen von Autos in Essen ungebremst hoch sind. Seit 2019 und dem Beschluss des Radentscheids sind 21.792 hinzugekommen. Wen wundert's, dass es langsam aber sicher zu eng in Essen wird...
Die große Frage ist, welche politischen Schlüsse daraus gezogen werden: mehr Parkplätze, mehr Straßen, weniger Radwege oder einfach mal Regeln für weitere Zulassungen, Ahndung von illegalem Parken oder mehr Raum für Fahrräder und besserer ÖPNV, damit man besser, schneller und sauberer ohne Auto zur Arbeit kommt?
Win-Win für weniger Stau UND mehr Gesundheit.

„Wie gelingt die ökologische Transformation vor Ort?“ Grüner Tag 2026

Am 2. Februar 2026 findet in der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG in Mülheim an der Ruhr der „Grüne Tag 2026“ statt. Eingeladen sind Akteur:innen aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um konkrete Projekte, gute Beispiele und Hemmnisse der ökologischen Transformation zu teilen. Das Treffen ist regional ausgerichtet und eignet sich gut, um Kontakte zu knüpfen, Themen zu sortieren und neue Kooperationen anzustoßen.
Wer noch schnell teilnehmen möchte, findet Programm und Anmeldung in der Einladung zum Grünen Tag 2026.

Umweltpreis: The Winner is...

Einmal im Jahr wird der Umweltpreis von Stadt Essen und Bank im Bistum vergeben. Dieses Jahr ging der erste Platz an die DJK Adler Union Essen-Frintrop e.V. aufgrund einer Photovoltaikanlage auf dem Jugendvereinsheim und einem Zuschauerunterstand aus Altbeständen ehemaliger Sportanlagen. Richtig nachhaltig! Die Stiftung Zollverein hat in Kooperation mit der Wilden Biene e.V. eine Nistlandschaft erschaffen und sich den 2. Platz gesichert. Besonders freuen wir uns über den 3. Platz, der an das ev. Familienzentrum "Bunte Welt" ging, die (ein wenig auch mit unserer Unterstützung und der Unterstützung der Waldinseln Ruhr) einen Miniwald auf ihrem Grundstück gepflanzt haben.  
Die Sonderpreise "Fairtrade 2025" ging u.a. an die Organisatoren des Projekt Weltacker im Grugapark (EXILE Kulturkoordination, Ernährungsrat Essen und Eine Welt Netz NRW).
Herzlichen Glückwunsch!

Open Space im Allee-Center: neuer Treffpunkt für Engagement und Kreativität

Im Allee-Center in Altenessen gibt es mit dem Open Space im Obergeschoss einen Raum, den Initiativen und Engagierte für Treffen, kleine Formate, Infostände oder Mitmachaktionen nutzen können. Das Angebot ist niedrigschwellig und kann helfen, Themen sichtbar zu machen und neue Menschen zu erreichen, gerade auch außerhalb der üblichen Veranstaltungsorte.
Wer den Raum nutzen oder ein Format dort umsetzen möchte, kann per Email anfragen oder hier weitere Informationen finden. 

Kommunale Wärmeplanung kann eingesehen werden

Die Kommunen sind verpflichtet eine Kommunale Wärmeplanung zu erstellen als ein Baustein der klimaneutralen Wärmeversorgung. Dieser Plan liegt nun als finaler Entwurf für Essen vor. Jede/r kann dazu Stellung nehmen. Hier geht es zur Beteiligung oder eine Mailanfrage hierhin schicken.

Ausstellung: Auch Kühe können weinen

Die Ausstellung "Kühe sehen - meet your meat" in den Räumen von "KunstWerden" betrachtet den menschlichen Umgang mit Tieren kritisch. Installationen, Collagen und Bilder binden auch das gesellschaftliche Engagement für Tierschutz ein. Unbedingt ansehen!

Ehrenamtskarte NRW löst die Freiwilligenkarte ab

Die Ehrenamtskarte NRW gibt es jetzt auch in Essen. Sie ist ein Zeichen des Danks und der Anerkennung für intensives bürgerschaftliches Engagement. Die Ehrenamtskarte NRW ist ein Projekt der Landesregierung und der Kommunen in Nordrhein-Westfalen (NRW).
Weitere Informationen zu "Ehrenamtskarte NRW offiziell eingeführt"

Fokus-Workshops von RVR und THALESruhr: "Mit Fördermitteln kommunale Zukunft gestalten"

Die Workshopreihe will die finanziellen Herausforderungen für nachhaltige Transformation in den Fokus nehmen - egal ob Klima, Mobilität, Stadtentwicklung oder Biodiversität. Fünf Workshops ab Februar sind in Essen und Bochum geplant. 

Infopost über den Tellerrand
DI-Day!

Jeden 1. Sonntag im Monat ist deutschlandweit DI-Day - der Digital Independence Day. Initiiert u.a. von Marc-Uwe Kling sollen an diesen Tagen mögliches viele gleichzeitig zu digitalen Alternativen anstelle der klassischen US-Amerikanischen Angeboten wechseln. Hier findet ihr mehr Informationen. #DIDit

Ehrentag 2026: Engagement sichtbar machen

Demokratie lebt von den Menschen, die sich engagieren. Erstmalig findet darum am 23. Mai 2026 der erste bundesweite Ehrentag statt - eine Einladung von Bundespräsident Steinmeier und der DSEE, um Engagement sichtbar zu machen und Aktionen vor Ort zu starten. Das ist eine gute Gelegenheit, eigene Projekte ins Licht zu rücken oder gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
Wer sich beteiligen möchte, findet Informationen auf der Ehrentag-Website.

Nachhaltigkeitsstrategie NRW 2026: Noch bis 31. Januar kommentieren

Das Land NRW hat den Entwurf der Nachhaltigkeitsstrategie 2026 veröffentlicht. Bis zum 31. Januar 2026 läuft eine Online-Beteiligung, bei der kommentiert und bewertet werden kann. Das ist eine seltene Gelegenheit, zivilgesellschaftliche Perspektiven einzubringen, bevor die endgültige Fassung beschlossen wird.
Wer sich beteiligen möchte, findet den Entwurf und die Kommentarfunktion über das Beteiligungsportal zur Nachhaltigkeitsstrategie NRW.

Neuer Leitfaden "StadtKlimaWandeln" - gemeinsam nachhaltig

Wie entsteht nachhaltiger Wandel in Städten und Gemeinden? Diese Frage beantwortet ein neuer Leitfaden, den der Wissenschaftsladen (WILA) Bonn und die Universität Bonn gemeinsam erstellt haben. Die Kernbotschaft: Nachhaltige Lösungen gelingen nur, wenn Wissenschaft, kommunale Verwaltung und Zivilgesellschaft ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Perspektiven zusammenbringen.

Webinarreihe NABU 2026: „naturnah, klimaresilient, voller Leben“

Die kostenlose NABU-Webinarreihe 2026 gibt praktische Impulse für die Gestaltung naturnaher und klimaresilienter Flächen. Das passt besonders gut für alle, die Gärten, Schulhöfe oder Vereinsflächen so gestalten wollen, dass sie Artenvielfalt fördern und mit Hitze und Starkregen besser klarkommen.
Wer neugierig geworden ist, kann sich über Termine und Inhalte hier informieren.

Wissen für Engagierte: u.a. Anhebung des Pauschbetrags

Ab 2026 gelten wichtige Neuerungen für das Ehrenamt: Haftungspriviligien wurden gesetzlich erweitert und der steuerfreie Pauschbetrag erhöht. Die Übungsleiterpauschale wird auf 3.300 Euro und die Ehrenamtspauschale auf 960 Euro angehoben. Eine Übersicht der Änderungen findet ihr hier.

Förderung KlimaLab für gemeinnützige Organisationen

Gemeinnützige Organisationen, die Klimaschutz dauerhaft in ihre Strukturen integrieren möchten, können sich jetzt für das KlimaLab bewerben. Die zwölfmonatige Förderung umfasst bis zu 20.000 Euro, Workshops, Fachwerkstätten, Prozessberatung und Unterstützung bei der Entwicklung nachhaltiger Strategien. Bewerbungen sind bis zum 27. Februar 2026 möglich, weitere Informationen zur Voraussetzung und Verfahren findet ihr hier.

Fördermöglichkeiten für Engagierte: Land fördert Digitalisierung und Umgang mit KI

Unter dem Motto „Digital in die Zukunft – engagiert mit KI und Co.“ bietet das Land Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr zahlreiche Angebote, um Engagierte, Vorstände und Vereine bei der Digitalisierung und im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu unterstützen. Auch die neue Förderperiode des Förderprogramms „2.000 x 1.000 Euro für bürgerschaftliches Engagement“ wird auf die Themen Digitalisierung und KI ausgerichtet. Hier findet ihr mehr Informationen.

Neuer Wettbewerb: Laut und Klar - ein Festival für Demokratie und Zusammenhalt

Der Wettbewerb soll zivilgesellschaftliches Engagement für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt in NRW sichtbar machen. Gemeinnützige Vereine sowie bürgermediale Angebote können medienbezogene Projekte, Kampagnen oder Aktionen einreichen, die sich mit Desinformation, Hassrede oder Polarisierung auseinandersetzen. Elf Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro werden vergeben. Die Bewerbungsfrist endet bereits am 2. Februar 2026! Also schnell hier bewerben.  

Welchen besonderen Wert Engagement für die persönliche Einstellung zur Demokratie und damit für die Demokratie selbst hat, zeigt diese lesenswerte Studie. 

Engagement-Botschafter*in 2026 gesucht

Die Kampagne „Engagement macht stark!“ sucht eine Engagement-Botschafterin oder einen Engagement-Botschafter für 2026. Gesucht werden Menschen, die andere verbinden, Engagement sichtbar machen und zeigen, wie Zusammenhalt konkret entsteht.
Wer jemanden vorschlagen möchte, findet die Ausschreibung hier.

Petition: Wattenmeer und Meeresschutzgebiete schützen

Die Deutsche Umwelthilfe ruft auf, eine Petition mitzuzeichnen, die sich gegen zerstörerische Grundschleppnetzfischerei im Wattenmeer richtet. Denn Landwirtschaftsminister Alois Rainer erlaubt diese Fischerei, obwohl das Wattenmeer durch EU-Recht geschützt ist. Sensible Schutzzonen, Muschelbnänke, Seegraswiesen opfert er so kurzfristigen Profiten. Hier findet ihr die Petition. 

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Was ist Gemeinsam für Stadtwandel?

Gemeinsam für Stadtwandel ist ein Netzwerk, in dem sich Essener Bürger:innen aus Initiativen, Vereinen und kleinen nachhaltigen Unternehmen zusammengeschlossen haben. Uns eint unser Engagement für Klima- Umwelt- und Naturschutz sowie nachhaltige Entwicklung. Gemeinsam wollen wir die Entwicklung Essens hin zu einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt vorantreiben und mitgestalten.

Über unsere Ziele und Aktivitäten informiert unsere Webseite.

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