Forum 4: Die Klimaschutz-Förderungs-Gesellschaft (KFG) zur Förderung von Nachhaltigkeit in Essen

von Dr. Maria Lüttringhaus (Parents for Future), Georg Nesselhauf (Runder UmweltTisch Essen (RUTE))

Referent: Bastian Schlange (Correctiv)

In Zeiten des Strukturwandels war klar: Es braucht die Infrastruktur einer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, um in dieser Stadt Wirtschaft und Bevölkerung mitzunehmen und den erforderlichen Wandel gemeinsam zu gestalten. Die EWG wird jährlich mit mehreren Millionen im Haushalt bezuschusst.

In Zeiten des Klimawandels müssen nun die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit unter hohem Zeitdruck und unter Nutzung verschiedener Medien in die Breite der Bevölkerung gebracht werden, um die Menschen mitzunehmen. Dazu braucht es dringend, auf der Ebene des bürgerschaftlichen Engagements, eine ebenfalls leistungsfähige Infrastruktur.

Die Organisation und Kommunikation zahlreicher Akteursgruppen mit unterschiedlichsten Partizipationsangeboten führt ansonsten zum „Partizipations-Burnout“ der Ehrenamtlichen, die sich stark machen für die erforderliche Vernetzung und Weiterentwicklung der Bereiche Klimaschutz, nachhaltige Mobilität, soziale Stadt- und Quartiersentwicklung, Freiflächensicherung, gesunde Ernährung, Artenvielfalt, Inklusion und Integration, Friedensarbeit und vieles mehr.

Deshalb braucht das bürgerschaftliche Engagement Ressourcen in Form von Personal, Räumen und Sachmitteln.

Wir brauchen Personen für:

  • die Koordination der anstehenden Aufgaben
  • eine Brückeninstanz zu den Akteuren in Wirtschaft, Stadtverwaltung, Politik.
  • Projektarbeit und Akquise
  • eine unabhängige zivilgesellschaftlich gestaltete Informations- und Aktionsplattform, die die zahlreichen Themenbereiche berücksichtigt.

Information ist die erste Stufe zur weiteren Partizipation. Erst darauf aufbauend können Bewusstseinsbildung und Verhaltensänderung folgen. Nur so wird es möglich sein, die Essener Bürgerinnen und Bürger zu bewegen den Wandel aktiv mitzugestalten.