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Infopost #5/2026

Liebe Freund:innen von Gemeinsam für Stadtwandel,

unklimatisiert schreiben wir diese aktuelle Infopost und durchlaufen beim inspirierenden Lesen von Socialmedia-Kommentaren zur herrschenden Hitze mit offensichtlichem "enormen Wetter-Fachwissen" diverse Gefühle: von Wut bis hin zu echter Aggression, von Verzweiflung und Hilflosigkeit bis hin zu Ironie - vielleicht sogar Sarkasmus... Europa erstickt in der Hitze, Menschen sterben, die Notdienste fahren Rettungseinsätze ohne Ende, Asphalt schmilzt und bringt den ÖPNV teilweise zum Erliegen, Veranstaltungen werden aufgrund der Extremhitze an vielen Orten (außer in Essen) abgesagt, die deutsche Wirtschaft erleidet an Hitzetagen TÄGLICH wirtschaftliche Einbußen von 431 Millionen Euro und "Mensch" schreibt:

"in Essen bekommen sie nix geregelt, warum gucken sie sich nix im Süden Europas ab, wie's geht", "die anderen Länder haben alle keine Probleme", "das kommt davon, dass sie so Ökozeugs für den Teer nehmen", "warum nehmen sie nicht anderen Asphalt", "früher war auch heiß", "warum sind wir nicht so schlau wie die Menschen in Dubai oder Australien", "die Klimaspinner nerven", "alle immer nur am Nölen, wenn's mal endlich Sommer ist" usw.

Aber wer hört schon auf den Münchner Versicherungskonzern Allianz, dass durch eine Reihe von extremen Wetterereignissen die Folgekosten das Bruttoinlandsprodukt um 7,4 % sinken könnte - und zwar noch in diesem Jahr. Oder die Wetterexpert:innen, die ja nur Meteorologie studiert haben und nicht müde werden zu erklären, dass wir mehr, öfter, früher und höhere Temperaturen haben und noch niemals seit Messung eine vergleichbare über mehrere europäische Länder liegende Hitzeglocke hatten. Sind das alles Spinner?

Wir fragen uns: wo ist der Stolz auf unsere extrem gute Wissenschaft geblieben? Auf die unvergleichbar gute Datenerhebung weltweit und damit den einzigartigen globalen wissenschaftlichen Schulterschluss in der Klimawissenschaft? 

Klimaschutz ist und bleibt Menschenschutz. Hitze ist die schlimmste aller Extremwetterlagen (laut Sven Plöger), sie ist fotogen und tötet die meisten Menschen - auch hier in Essen. Klimaursache steht aber nicht auf dem Totenschein!
Darum guckt nach euren Nachbar:innen, nach euren alten Verwandten, nehmt eure Kinder und vor allem Säuglinge an kühle Orte (unten findet ihr einen Link zu Kühlorten!), trinkt viel und - wenn ihr Medikamente gegen hohen Blutdruck, Diabetes oder Depression nehmt - lasst euch von euren Ärzt:innen zu einer möglichen Anpassung der Dosierung beraten. Manche dieser Mittel können bei dieser Hitze anders wirken. 

Und nun viel Spaß beim Lesen wünscht Euch
das 
Kernteam von Gemeinsam für Stadtwandel

 

PS: Aktuelle Termine findet ihr in unserem Kalender. Ihr habt Termine, die noch nicht dort auftauchen? Dann sendet sie gerne mit einer Kurzbeschreibung und einem Bild an hallo@gemeinsam-fuer-stadtwandel.de.

Gutes Klima Festival 2026 – jede/r kann helfen

Auf dem Gutes Klima Festival feiern wir am 11. Juli von 12 bis 18 Uhr auf der Zeche Carl in Essen gutes Klima und zeigen an über 120 Ständen, wie gut wir gemeinsam Zukunft gestalten: „gemeinsam. einfach. inspirierend.“
Wollt ihr schon einmal Festivalstimmung schnuppern?
Dann schaut euch unsere Highlights 2025 an!

Ihr wollt unterstützen? Das wäre großartig!

  • In der Zeche Carl oder im Haus Wunderbar in Werden könnt ihr noch Plakate abholen und in euren Stadtteilen aufhängen.
  • Ihr könnt eure Freund:innen, Nachbar:innen, Bekannte, Kolleg:innen und natürlich eure ganze Familie einladen, mit zum Festival zu kommen.
  • Ihr könnt ganz praktisch als Volunteers am 10. Juli mit vorbereiten und am Festivaltag selbst mitanpacken und unterstützen. Hier könnt ihr euch bewerben.
  • Und vor allem: macht Werbung auf euren Social-Media-Kanälen, liked, kommentiert und teilt unsere Beiträge – denn über 400 Mitmachende freuen sich auf viele Besucher und Besucherinnen!
    Über diese Kanäle könnt ihr uns folgen: Instagram, Facebook, LinkedIn

Und hier findet ihr online sowohl Plakate als auch Beispiele für Social-Media-Posts. 

RadentscheidEssen – Mobilität für alle – aber sicher!

Ihr wollt aktiv etwas tun, um Politik und Verwaltung zu zeigen, dass ihr mehr ÖPNV und sichere Rad- und Fußwege in Essen wollt? Dann könnt ihr noch bis zum 20. Juli für das kassierende Bürgerbegehren unterschreiben und auch selbst Unterschriften sammeln!

Und es braucht euch wirklich ALLE, um in der kurzen Zeit über 13.000 Unterschriften zu sammeln. Darum: alle rauf per Klick auf die Seite vom RadentscheidEssen, dort findet ihr alle notwendigen Informationen zu den Forderungen des neuen Begehrens, Sammelstellen und auch Unterschriftenlisten zum Download.

Warum ist das wichtig? Essen erstickt in Autos, hat aber das Potential für eine echte Verkehrswende. Schaffen wir das, haben wir eine echte Win-Win-Situation: ALLE Verkehrsteilnehmer:innen (auch Autofahrer:innen, die auf das Auto angewiesen sind) kommen sicher von A nach B. Die Luft ist besser, der Lärmpegel geht runter, die Stadt wird weniger erhitzt und viele Essener:innen sind letztendlich gesünder und weniger gestresst. Vor allem braucht es mehr Platz für Menschen und weniger für Autos, denn so haben wir wieder mehr Begegnungsorte – am besten jede/r da, wo er wohnt, direkt um die Ecke.  

Die Organisation des Begehrens kostet - wie soll es anders sein - Geld. Wenn ihr finanziell unterstützen könnt, macht das über diesen Betterplace-Link.

Demonstration: „Sichere Mobilität für ALLE“

Das Essener Bündnis aus ADFC, FUSS e.V., RadEntscheid, VCD und Gemeinsam für Stadtwandel ruft außerdem am 6. Juli um 17:00 Uhr zur Demonstration auf. Treffpunkt ist die Rüttenscheider Straße, die Veranstaltung wird nach etwa einer Stunde in einen Demonstrationszug übergehen und am Burgplatz enden. Hier findet ihr mehr Informationen.

Benjamin Voigt vom ADFC Essen fasst die Stellung des Bündnisses zusammen: „Vier Monate nach unserer ersten Demonstration müssen wir leider feststellen, dass sich aus unserer Sicht nichts Wesentliches bewegt hat. Der RadEntscheid ist kein Wunschzettel, sondern das Ergebnis eines demokratischen Beteiligungsprozesses. Seine Umsetzung ist entscheidend für mehr Verkehrssicherheit, mehr Lebensqualität und eine moderne Mobilität in Essen. Sichere Infrastruktur darf nicht aufgeschoben oder zurückgenommen werden.“

Rückblick: „Das kleine Grüne – Sitzplätze mit Aussicht“

Ein Beispiel für einen neuen schönen Begegnungsorte ist das Projekt „Das kleine Grüne“ der Initiative Neue Fachgeschäfte, das im Mai einen neuen grünen Begegnungsort in der nördlichen Innenstadt, an der Ecke Kreuzeskirchstraße/Viehofer Straße einweihen konnte: „Mit dem Projekt ‚Das kleine Grüne – Sitzplätze mit Aussicht‘ wurden drei bepflanzte Hochbeete, zwei Baumbeete und umlaufende Sitzgelegenheiten im öffentlichen Raum geschaffen. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Quartier zu verbessern und mitten in der Innenstadt einen kleinen naturnahen Ort zum Verweilen zu schaffen.“

Die veröffentlichte vollständige Pressemitteilung inklusive Gruppenfoto könnt ihr hier lesen. 

Spendenaufruf: Schlaraffenband Ruhr

Eine „Essbare Stadt“ – das ist die Vision des Projekts Schlaraffenband Ruhr, für das gerade Spenden gesammelt werden, um dem gemeinnützigen Verein eine Gründungsfeier zu finanzieren. Das Projekt strebt an, die großen Radwege des Ruhrgebiets mit sogenannten „Naschorten“ auszustatten, welche zum Verweilen einladen und an denen gleichzeitig viele verschiedene essbare Pflanzen (Obstbäume, Beerensträucher, Nussgehölz, usw.) angepflanzt werden sollen. 

Essen hat bereits mehrere Naschorte in Steele, Heisingen und Werden. Für die Gründungsfeier am Naschort "Neue Insel" werden gerade Spenden über diesen Betterplace-Link gesammelt. Zur Feier  sind Projekt-Begleiter:innen und -Interessierte, potenzielle Naschort-Betreiber:innen und politische Unterstützer:innen eingeladen, um die Reichweite des Projekts zu erhöhen und neue (Förder-) Mitglieder zu gewinnen.

Wer sich allgemein für Good Food For All einsetzen möchte, kann die Petition der gleichnamigen europäischen Bürgerinitiative unterschreiben, die gesunde, gerechte und nachhaltige Ernährungssysteme zum europäischen Recht machen möchte – und zwar hier.

Eröffnung: Social Pop-Up Club im Hauptbahnhof

Unter dem Motto „Genug für Alle!“ eröffnet der Social Pop-Up Club im Essener Hauptbahnhof, im Tunnel des Busbahnhofs (Am Hauptbahnhof 20). Der Club gibt Raum für Begegnung, Austausch und die Frage, wie ein gutes Leben für alle aussehen kann und lädt dazu ein, gemeinsam über Suffizienz, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft nachzudenken: Wie wollen wir leben? Was brauchen wir wirklich? Und wie schaffen wir Orte, an denen Hoffnung, Erholung und Veränderung möglich werden?

Im Rahmen eines neunmonatigen Kunst- und Kulturprogramms entsteht ein Ort, den Menschen und Initiativen aus Essen und der Region aktiv mitgestalten können – zum Beispiel mit Treffen, Workshops oder eigenen Aktionen.

Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnung am 10. Juli 2026 um 15:30 Uhr (offizielles Programm bis ca. 18:30 Uhr, danach Drinks & Snacks) eingeladen, um Einblicke in das Projekt zu bekommen. Kinder sind willkommen. Für kostenfreie Getränke und Snacks ist gesorgt. Einen Flyer mit Anmeldelink findet du hier.

Mehr zum Social Pop-Up Club findest du hier.

Mitmach-Aufruf: Parking Day in Essen

„Wie können Parkplätze aussehen, wenn dort mal keine Autos stehen? Das soll der Parking Day auch in Essen an verschiedenen Orten zeigen!“ Am 18. September ist es wieder soweit: für einen Tag lang werden Parkplätze in Begegnungsorte, Sitzmöglichkeiten, Raum für Pflanzen und Kultur verwandelt, um zu zeigen, wie attraktiv lebendige Straßenräume für alle sein können. 

Nun werden Geschäfte, Cafés, Restaurants, Vereine, Einrichtungen und Unternehmen dazu eingeladen, diesen Tag mitzugestalten! Die Anmeldung muss bis zum 20. Juli erfolgen. Wendet euch dazu einfach an die emw@gha.essen.de, welche euch die notwendigen Formulare zusenden werden.

Weitere Informationen findet ihr auch hier.

Online: Kühlortekarte in Essen

Es ist heiß in Essen!

Und voraussichtlich wird es immer öfter zu längeren Hitzeperioden kommen. Auf der Kühlorte Karte der Stadt Essen könnt ihr einsehen, an welchen Orten es sich noch gut aushalten lässt.

Außerdem könnt ihr hier selbst Kühlorte eintragen, um den Essener:innen zu helfen, die Hitze zu überstehen.

Wer Hitzespots kennt, kann an einem Greenpeace-Projekt mitwirken. Greenpeace sammelt gerade ebensolche Orte, die mehr Grünfläche und Bäume und weniger Versiegelung gebrauchen könnten. 

Wenn euch solche Orte auffallen, könnt ihr sie hier eintragen.

Petition: Der Verlust von Stadtbäumen und das Ergebnis des Hitze-Checks

Das Ergebnis des Hitze-Checks 2026 ist ernüchternd: Kaum eine Stadt erreicht den Mindestwert von 30 Prozent Baumbeschirmung, Mehr als eine Million Bäume sind in den Städten verloren gegangen, jede einzelne Stadt hat in den letzten Jahren mehr Flächen versiegelt und der Hitzebetroffenheitsindex zeigt, dass die Gesundheitsgefahr durch Hitze in unseren Städten weiter ansteigt. Gerade sind wir live dieser Gefahr ausgesetzt!

Studien zeigen, dass Stadtbäume die Temperatur auf Fußgängerebene je nach Standort und Klima um bis zu 12 °C senken können. Wer unterwegs ist, kann dies selbst spüren: unter einem Baum ist es bereits merklich kühler, in einer Allee ist es deutlich kühler und in einem dichten Stadtwald übersteht man auch die größte Hitze. So heißt es von der Petition der Deutschen Umwelthilfe: „Stadtbäume sind kein Luxus, sondern lebensnotwendig.“ Gemeinsam können wir Druck machen: unterschreibt hier für mehr Grün in unseren Städten.

Die Stadt Essen hat im Zeitraum von 2018 bis 2025 laut der Studie 11.234 Bäume verloren. Im Beschirmungsgrad, Versiegelungstrend und Hitzebetroffenheitsindex wird die Stadt als gelb eingestuft. Ein nationales Positivbeispiel ist dafür das nicht weit entfernte Wuppertal. 

Auch auf dem Klimaatlas NRW lässt sich die Temperatur der Stadt Essen beobachten.

Mit dem Wettbewerb „abpflastern“ soll übrigens genau diesen Entwicklungen entgegengewirkt werden. Mehr Infos zur Teilnahme findet ihr hier.

Und nicht zu vergessen: damit wir nicht noch mehr Bäume verlieren, engagieren sich die Gießkannenheld:innen! Hier kann jede/r mitmachen- und das nicht nur in Essen, sondern in 8 weiteren NRW-Städten.

Infopost über den Tellerrand
Nachhaltige Sportvereine aufgepasst!

Alle Sportvereine aus Nordrhein-Westfalen, die sich mit konkreten Projekten für soziale, ökologische und/oder wirtschaftliche Nachhaltigkeit engagieren, können sich zwischen dem 15. Juni und 17. August 2026 für eine Auszeichnung im "WestDerby Zukunft" bewerben. Gefördert wird der Wettbewerb durch das NRW-Umweltministerium, der Landessportbund NRW ist Kooperationspartner.

Alle Infos zum Wettbewerb hier!

Mitmachen bei der Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet vom 11. bis 20. September 2026 statt. Sie ist das Herzstück der BBE-Kampagne »Engagement macht stark!« und mit 20.000 Aktionen Deutschlands größte Freiwilligeninitiative. Unter dem Jahresthema »Miteinander Zukunft gestalten« setzt die Kampagne dieses Jahr den Fokus auf Engagement, das den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und ein aktives Miteinander fördert. Im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements organisieren Vereine, Organisationen, Unternehmen und engagierte Menschen in ganz Deutschland vielfältige Mitmachaktionen. Ob kleine oder große Aktionen, vom Nachbarschaftsfest über eine Aufräumaktion bis hin zu einer Musikstunde, einem Spieleabend oder einem Workshop, jede Idee ist willkommen, die Menschen zusammenbringt und Engagement sichtbar macht. Die Vielzahl der Aktivitäten soll einen Überblick über die unterschiedlichen Formen bürgerschaftlichen Engagements ermöglichen und dessen Vielfalt darstellen. Eine Eintragung der eigenen geplanten Aktivitäten in die Engagement-Plattform ist ab sofort möglich. Die Engagement-Plattform wird in Kooperation mit Aktion Mensch e.V. als Plattform für Engagement und Ehrenamt in Deutschland geführt.
Hier könnt ihr euer Engagement eintragen.

Good News: Erster Erfolg vor Gericht gegen die Pestizidkonzerne!

Der Deutschen Umwelthilfe unter Jürgen Resch ist es erstmals gelungen eine Musterklage durchzusetzen, mit der die Zulassung für ein Glyphosat-Produkt der Bayer AG endgültig beendet wurde. Als Ergebnis des Klage-Erfolgs werden der Atmosphäre jährlich nahezu drei Millionen Tonnen CO2-Äquivalente erspart. Das ist ein riesiger Erfolg, den es zu feiern gilt!

Der Pestizid-Konzern antwortet darauf mit der Gründung der „Initiative Transparente Demokratie“, welche Narrative verbreitet, dass die DUH und ähnliche NGOs eine „Schattenagenda“ verfolgen, während die Bayer AG selber Gegenklage einreicht und die Zulassung eines Pestizids mit einem sogar noch höheren Glyphosat-Anteil beantragt. 

Deshalb gilt es jetzt dranzubleiben. Ihr könnt die Arbeit der DUH, vor allem die Klagen vor unterschiedlichen Gerichten, mitfinanzieren.  

Hier geht es zur Spendenseite.

Good News: Die Verkehrswende in Europa

Zum Thema Verkehrswende gibt es viele gute Neuigkeiten aus unseren europäischen Schwesterländern. Von sieben EU-Mitgliedsstaaten wurde ein gemeinsames Schreiben veröffentlicht, dass sich klar für einen „ehrgeizigen Kurs“ zugunsten Elektroautos ausspricht und eine Aufweichung der europäischen CO₂-Regulierung im Automobilsektor einen „Fehler“ nennt. Die Stadt Oulu in Finnland wurde dieses Jahr zur Kulturhauptstadt Europas erklärt und bietet auch zur Umsetzung von Nachhaltigkeit und Klimaschonung in Städten viel Inspiration. In Dänemark soll der ÖPNV für unter 22-jährige komplett kostenlos gemacht werden.

Aber auch in Deutschland gibt es gute Neuigkeiten: Im Mai hatten - trotz der Rettungsversuche der fossilen Automobilindustrie unserer Regierungskoalition - rund ein Viertel aller neu zugelassenen Fahrzeuge einen Elektroantrieb, der Marktanteil erreicht damit 25 Prozent. Die staatliche E-Auto-Kaufprämie zeigt also ihren Wert.   

Ganz zu schweigen von der Heizungswende... Dreiviertel aller in 2025 neu gebauten Häuser wurden mit Wärmepumpe gebaut.(Quelle) Im Bestand wurden 80% aller Heizungen gegen eine Wärmepumpe ausgetauscht. (Quelle) Auch hier sind die Deutschen also offensichtlich resilienter gegen Stimmungsmache als befürchtet. 

Interview: Psychische Folgen des Klimawandels

In einem Interview mit dem Zentrum KlimaAnpassung klärt Katharina van Bronswijk darüber auf, „warum Klimaangst eine natürliche Reaktion sein kann, welche psychischen Folgen Extremwetter hat – und was langfristig wirklich hilft.“ Der Podcast des ZKA rund um das Thema Klimaanpassung, aus dem auch dieses Interview stammt, findet ihr hier.

Vorgemerkt: Elefant im Porzellanladen?! – Transformation durch Bruch

„Der Elefant steht für das Unaufhaltsame, das Große, das Neue. Das Porzellan für das Zerbrechliche, das Alte, das Bewahrte. Der Bruch ist nicht nur Zerstörung, sondern auch Befreiung von überkommenen Mustern.”

Künstler:innen der Region laden am 5. Juli von 16:00 bis 19:00 Uhr zur Vernissage in Mülheim a.d.R. in die VILLA ARTIS ein.

Förderaufruf: Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen

Bei der KoMoNa kann man sich noch bis zum 8. September mit Ideen für eine Förderung von ökologisch nachhaltigen Modellvorhaben in Strukturwandelregionen bewerben, und zwar hier.

Unterstützt werden Projekte für ökologisch nachhaltigen Strukturwandel – von Entsiegelung über Begrünung bis hin zu Bildungsangeboten – von Kommunen und regionalen Akteuren der drei Kohlerevieren. 

Bewerbt euch für den „Making a Difference“ Award

Das Jane Goodall Institut Deutschland verleiht auch dieses Jahr wieder den „Making a Difference“ Award an „Menschen, Initiativen und Projekte, die mit Leidenschaft und Tatkraft einen Unterschied machen – für Mensch, Tier und Umwelt.“ Bis zum 4. Juli könnt auch ihr euch noch bewerben. Alle Informationen findet ihr hier.

Oder bewerbt euch für den Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!"

Die Deutsche Umwelthilfe verleiht erneut den Bürgerschafts- und Engagementpreis „DRUCK MACHEN – Für die Umwelt!" an „Menschen, die sich mit Leidenschaft und Ausdauer für Umwelt, Klima und Gesellschaft einsetzen.“ Hierfür kann man sich bis zum 1. August bewerben, und zwar hier.

Oder für den "Deutscher Nachbarschaftspreis"

Der Deutsche Nachbarschaftspreis ist „auf der Suche nach Projekten und Initiativen, die sich für lebendige und lebenswerte Nachbarschaften einsetzen und das gesellschaftliche Miteinander stärken.“ Der Bewerbungsschluss ist der 25. Juli, euer Projekt könnte ihr hier einreichen.

Und last but not least: Bewerbt euch für den Engagementpreis NRW 2027

Der Engagementpreis NRW startet die Bewerbungsphase für das Jahr 2027, dieses Mal unter dem Motto „Für eine lebendige Demokratie“. Der Bewerbungsschluss ist der 15. September. Bewerben könnt ihr euch auf der Seite des Engagement-Portals.

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Was ist Gemeinsam für Stadtwandel?

Gemeinsam für Stadtwandel ist ein Netzwerk, in dem sich Essener Bürger:innen aus Initiativen, Vereinen und kleinen nachhaltigen Unternehmen zusammengeschlossen haben. Uns eint unser Engagement für Klima- Umwelt- und Naturschutz sowie nachhaltige Entwicklung. Gemeinsam wollen wir die Entwicklung Essens hin zu einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt vorantreiben und mitgestalten.

Über unsere Ziele und Aktivitäten informiert unsere Webseite.

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